Überwachung der Luftemissionen

Während der Einstellung des Betriebs aufgrund der Asbestsanierung innerhalb des Werks wurden die Modalitäten der Überwachung der Tätigkeiten am Standort angepasst und in einem präfektoralen Änderungserlass vom 15. Dezember 2016 festgelegt.
Die Überwachung der Emissionen wird bis zur Wiederaufnahme des Betriebs ausgesetzt. Die Überwachung der Immissionen durch Flechten wird hingegen aufrechterhalten.

Vorschriftsmäßige Überwachung der Luftemissionen / Ergebnisse 2015

 KONZENTRATION
Ergebnisse 2015EinheitenVorschriftsmäßige Grenze
Gasstrom6 759Nm3/t (Konzentration trockenes Gas bei 11% O2)
Geschwindigkeit16,52m/s> 12
Durchschnittliche Fördermenge54094,62Nm3/h-
Feuchtigkeit21,19% Vol.-
Sauerstoff10,17% Vol.-
Kohlenmonoxid (CO)22,7mg/Nm3< 50
Staub, organischer Kohlenstoff gesamt, HCI, HF, SO2, NOx usw.
Staub gesamt2,97mg/Nm3< 10
Organischer Kohlenstoff gesamt1,27mg/Nm3< 10
Flüchtige organische Verbindungen (VOC)5,46mg/Nm3-
Salzsäure (HCI)1,72mg/Nm3< 10
Flusssäure (HF)0,07mg/Nm3< 1
Schwefeldioxid (SO2)11,61mg/Nm3< 50
Stickoxide (Äq. NO2)29,38mg/Nm3< 80
Distickstoffmonoxid (N2O)4mg/Nm3sans
Ammoniak (NH3)1,46mg/Nm3< 30
Metalle
Cadmium + Thallium (Cd+Tl)0,01mg/Nm3< 0,05
Quecksilber (Hg)0,01mg/Nm3< 0,05
Kupfer + Blei + Antimon + Mangan +
Vanadium + Arsen + Nickel + Chrom +
Kobalt (Cu+Pb+Sb+Mn+V+As+Ni+Cr+Co)
0,09mg/Nm3< 0,5
Dioxine und Furane0,03ngiTEQ/Nm3< 0,1
Polychlorierte Biphenyle (PCB)0,00031ngiTEQ/Nm3-

Die 2015 durchgeführten Analysen bestätigen die Effizienz der Behandlung der Luftemissionen am Standort Sénerval.

Vorschriftsmäßige Überwachung der Luftemissionen / Ergebnisse 2016

L'Arrêté Préfectoral du 15 décembre 2016 a confirmé la suspension de la surveillance des rejets atmosphériques à compter de l'arrêt des activités soit le 2 septembre 2016.
 KONZENTRATION
Ergebnisse 2016EinheitenVorschriftsmäßige Grenze
Durchschnittliche Fördermenge54186,51Nm3/h-
Kohlenmonoxid (CO)23.65
mg/Nm3< 50
Staub, organischer Kohlenstoff gesamt, HCI, HF, SO2, NOx usw.
Staub gesamt1.69
mg/Nm3< 10
Organischer Kohlenstoff gesamt1.17
mg/Nm3< 10
Flüchtige organische Verbindungen (VOC)1.44
mg/Nm3-
Salzsäure (HCI)1.40
mg/Nm3< 10
Flusssäure (HF)0.10
mg/Nm3< 1
Schwefeldioxid (SO2)10.53
mg/Nm3< 50
Stickoxide (Äq. NO2)30.12
mg/Nm3< 80
Distickstoffmonoxid (N2O)0
mg/Nm3sans
Ammoniak (NH3)0.75
mg/Nm3< 30
Metalle
Cadmium + Thallium (Cd+Tl)0.0015
mg/Nm3< 0,05
Quecksilber (Hg)0.020
mg/Nm3< 0,05
Kupfer + Blei + Antimon + Mangan +
Vanadium + Arsen + Nickel + Chrom +
Kobalt (Cu+Pb+Sb+Mn+V+As+Ni+Cr+Co)
0.22
mg/Nm3< 0,5
Dioxine und Furane0,03ngiTEQ/Nm3< 0,1
Polychlorierte Biphenyle (PCB)0,00031ngiTEQ/Nm3-

Die 2016 durchgeführten Analysen bestätigen die Effizienz der Behandlung der Luftemissionen am Standort Sénerval.

Überwachung der atmosphärischen Depositionen durch Flechtenmethode

Jedes Jahr wird eine Reihe von Maßnahmen an vier Stationen rund um die Müllverbrennungsanlage ergriffen (fünf Stationen seit 2014, wovon 1 in Deutschland in der Gemeinde Marlen zu finden ist und sich 1,5 km nordöstlich vom Standort befindet). Diese Stationen wurden gemäß einer Ausbreitungsstudie festgelegt, die insbesondere die Ausbreitungsrechnung der Auswirkungen der Ausstöße der Verbrennungsanlage umfasst.

Die durchgeführten Analysen betreffen die Suche nach Dioxinen/Furanen und Schwermetallen.

Die letzte Jahreskampagne der Immissionsüberwachung erfolgte im Juni 2017 während des Stillstands der Müllverbrennungsanlage.

Das mit der Überwachung beauftragte Ingenieurbüro gelangte zu folgenden Schlussfolgerungen:

  • « Im Hinblick auf Dioxine und Furane unterstreichen die Ergebnisse, dass seit Beginn der Umweltüberwachung kein signifikanter Einfluss des Anlagenbetriebs auf die Anlagenumgebung zu verzeichnen ist. Trotz einiger stärker ausgeprägter Werte an einigen Stationen bleiben die Gehalte insgesamt mit den herkömmlich an diesen Matrizen erwarteten Werten konform. Diese Feststellung wird in diesem Jahr mit dem fehlenden Betrieb der Müllverbrennungsanlage umso mehr untermauert.
  • Im Hinblick auf Metalle bleiben die Niveaus der meisten metallischen Elemente unterhalb der Schwellenwerte oder in derselben Größenordnung. Was die gestiegenen Konzentrationen bei abgefahrener Müllverbrennungsanlage anbelangt, die punktuell an zwei Stellen ermittelt wurden, so kann zwischen den in diesem Jahr verzeichneten Anomalien und dem Anlagenbetrieb kein Zusammenhang festgestellt werden.
  • Angesichts der Ergebnisse 2016 und 2017 scheint eher der Kontext des Straßenverkehrs und der Industrie im untersuchten Bereich, wodurch diffuse Kontaminierungen generiert werden, als der Anlagenbetrieb mit den gestiegenen Niveaus in Zusammenhang zu stehen. »