Überwachung der Luftemissionen

Die Luftemissionen aus der Abfallverbrennung werden sehr streng überwacht und unterliegen durch ministeriellen Erlass vom 20. September 2002 festgelegten sehr strengen Obergrenzen. Je nach überwachten Parametern kann diese Überwachung kontinuierlich oder halbkontinuierlich durchgeführt werden. Alle Analysen werden durch zugelassene externe Dienstleister durchgeführt und an die Eurométropole de Strasbourg sowie die Aufsichtsbehörde des Standorts (DREAL) übermittelt.

Vorschriftsmäßige Überwachung der Luftemissionen / Ergebnisse 2015

 KONZENTRATION
Ergebnisse 2015EinheitenVorschriftsmäßige Grenze
Gasstrom6 759Nm3/t (Konzentration trockenes Gas bei 11% O2)
Geschwindigkeit16,52m/s> 12
Durchschnittliche Fördermenge54094,62Nm3/h-
Feuchtigkeit21,19% Vol.-
Sauerstoff10,17% Vol.-
Kohlenmonoxid (CO)22,7mg/Nm3< 50
Staub, organischer Kohlenstoff gesamt, HCI, HF, SO2, NOx usw.
Staub gesamt2,97mg/Nm3< 10
Organischer Kohlenstoff gesamt1,27mg/Nm3< 10
Flüchtige organische Verbindungen (VOC)5,46mg/Nm3-
Salzsäure (HCI)1,72mg/Nm3< 10
Flusssäure (HF)0,07mg/Nm3< 1
Schwefeldioxid (SO2)11,61mg/Nm3< 50
Stickoxide (Äq. NO2)29,38mg/Nm3< 80
Distickstoffmonoxid (N2O)4mg/Nm3sans
Ammoniak (NH3)1,46mg/Nm3< 30
Metalle
Cadmium + Thallium (Cd+Tl)0,01mg/Nm3< 0,05
Quecksilber (Hg)0,01mg/Nm3< 0,05
Kupfer + Blei + Antimon + Mangan +
Vanadium + Arsen + Nickel + Chrom +
Kobalt (Cu+Pb+Sb+Mn+V+As+Ni+Cr+Co)
0,09mg/Nm3< 0,5
Dioxine und Furane0,03ngiTEQ/Nm3< 0,1
Polychlorierte Biphenyle (PCB)0,00031ngiTEQ/Nm3-

Die 2015 durchgeführten Analysen bestätigen die Effizienz der Behandlung der Luftemissionen am Standort Sénerval.

Überwachung der atmosphärischen Depositionen durch Flechtenmethode

Jedes Jahr wird eine Reihe von Maßnahmen an vier Stationen rund um die Müllverbrennungsanlage ergriffen (fünf Stationen seit 2014, wovon 1 in Deutschland in der Gemeinde Marlen zu finden ist und sich 1,5 km nordöstlich vom Standort befindet). Diese Stationen wurden gemäß einer Ausbreitungsstudie festgelegt, die insbesondere die Ausbreitungsrechnung der Auswirkungen der Ausstöße der Verbrennungsanlage umfasst.

Die durchgeführten Analysen betreffen die Suche nach Dioxinen/Furanen und Schwermetallen.

Die jährliche Überwachung der atmosphärischen Depositionen wurde im Oktober 2015 durchgeführt.

Die Schlussfolgerungen waren:

  • Trotz einiger höheren Werte an gewissen Stationen, entsprechen die Werte den gewöhnlich erwarteten Werten solcher Matrizen, da es seit 2006 keine lokale Emissionsquelle gibt.
  • Es wurde also keine Auswirkung des Werks auf seine Umwelt festgestellt.