Ratsbeschluss der Eurométropole de Strasbourg

Am 16. Dezember verabschiedeten die Ratsmitglieder der Eurométropole de Strasbourg den 7. Ergänzungsvertrag zum Vertrag zur Übertragung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen in Bezug auf die Müllverbrennungsanlage.

Dieser Ergänzungsvertrag, der mit der Asbestsanierung der Anlage zusammenhängt, legt Folgendes fest:

  • die Bedingungen der Nutzungsunterbrechung;
  • das Sénerval übertragene Arbeitsprogramm, das sich auf den prozessbezogenen Teil bezieht. Der andere Programmteil (Asbestsanierung der Fassaden, Entstaubung der Kessel-/Ofenhalle) wird unter der Projektinhaberschaft der Eurométropole de Strasbourg durchgeführt;
  • die Bedingungen für die Zusammenarbeit der beiden Parteien in diesem Zeitraum;
  • die Themen, die weiterer vertraglicher Ergänzungen bedürfen und die im Verlauf des 1. Halbjahres 2017 Gegenstand einer 8. Vertragsergänzung sein werden (Versicherungen, Cocooning usw.).

Desgleichen regelt er die vorläufige Planung, während noch Maßnahmen durchgeführt werden, die die Dauer der Arbeiten optimieren sollen:

  • Phase 1, durchgeführt von Sénerval: Asbestsanierung der Kessel und Prozess-Elemente, …
  • Phase 2, durchgeführt von der Eurométropole de Strasbourg: Entfernung der Kabel und Enstaubung, Austausch der Fassaden
  • Phase 3, gemeinsam durchgeführt von Sénerval und der Eurométropole de Strasbourg: Kabelneuverlegung, Wiedereinbau der Kessel und Inbetriebnahme

Sénerval sorgt zusätzlich für die Lagerung bestimmter Prozess-Elemente („Cocooning“), um die Ausrüstung für den erneuten Einsatz nach Abschluss der Arbeiten zu schützen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden geschätzt auf:

  • 70 Mio. Euro Betriebsaufwendungen (Umleitung, Betriebskosten und -gebühren)
  • 25 Mio. Euro (netto) Investitionskosten, insbesondere für die Asbestsanierungsarbeiten und den Wiederaufbau sowie für die Einrichtung einer Ersatzhalle zur Umleitung der Abfälle. In diesen 25 Mio. Euro (netto) ist eine Subvention in Höhe von 5,5 Mio. Euro (netto) im Rahmen des Pacte Métropolitain enthalten, sodass sich die geschätzten Kosten auf 19,5 Mio. Euro (netto) belaufen.

Überblick über das vorläufige Budget, das am 16. Dezember 2016 beschlossen wurde